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Einbau von Büroflächen in eine Industriehalle

"Wenn wir es knapp überleben, reicht's ja."

Unter diesem Motto stand dieser Hallenumbau, der heute nicht nur durch seine atmosphärische Qualität, sondern auch durch die extrem kurze Planungs- und Bauphase besticht. Zwischen der Vertragsunterschrift und den ersten Skizzen sowie dem Einzug der ersten Nutzereinheit lagen sechs Wochen. Dabei wurde die bestehende, kleinteilige, dunkle Grundrissstruktur aufgelöst und in eine großzügige Arbeitslandschaft umgewandelt. Der Vorentwurf bot hier ein gestalterisches und stringentes Grundkonzept, das vor Ort in der Bauphase in enger Zusammenarbeit von Bauherren, Handwerkern und Architekten im Detail entschieden wurde. Sowohl Architektenleistung (Planung, Entwurf und Ausführung) als auch Bauleitung und Gestaltungsarbeiten (individuelle Beleuchtung, etc.) stammen aus einer Hand. Entstanden ist ein innovatives Bürokonzept mit individuell angepassten Strukturen für verschiedene Tätigkeiten. Die Einheiten gruppieren sich um den begrünten Lichthof, der gemeinschaftlich genutzt wird und als Gelenk zwischen den Bereichen fungiert. Die Trennung zwischen dem Innenhof und den Arbeitsbereichen ist eine Holzständerwand, deren Felder mit verschiedenen Materialien, wie Holz, Stoff und Glas, gefüllt sind. Dadurch wird die Wand nicht zu einer undurchdringbaren Barriere, sondern zoniert und ermöglicht gleichzeitig weiterhin Verbindungen. Der Entwurf arbeitet die spannenden Elemente des Bestandes heraus, an denen sich die Geschichte des Objektes und alte Nutzungen ablesen lassen, und verwebt sie in die neu geschaffene Struktur.

 


 

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Jonathan Gröne und Arvid Gröne
Architekten

 

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