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Das Bauen außerhalb geschlossener Ortschaften – d.h. also das Bauen im Außenbereich – ist in Deutschland nur unter eingeschränkten Voraussetzungen erlaubt. Als Sonderfall gelten traditionelle Gebäude mit kulturlandschaftsprägender Eigenschaft. An ihrer Erhaltung besteht aus kulturgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse. Die Anerkennung als kulturlandschaftsprägend kann somit zur Grundlage einer Baugenehmigung im Außenbereich werden. Im Fokus stehen ältere landwirtschaftliche Hofgebäude, historische Mühlen und auch andere ländliche Gewerbebauten, in denen entweder die Wohnnutzung erloschen ist, oder in denen eine bestehende Wohnnutzung ausgeweitet werden soll, oder in die erstmals ein Wohnnutzung integriert werden soll.

Der Abendvortrag veranschaulichte an einem Beispiel aus dem Delbrücker Umland, wie eine kulturlandschaftsprägende Eigenschaft begründet werden kann und gab spannende Einblicke in die Geschichte des Delbrücker Landes. 

Im Anschluss an den Fachvortrag von unserem Gast Herrn Dr. Michels (LWL-Freilichtmuseum Detmold) wurden Fragen und Erfahrungen bei einer Weinprobe und lockerem "Schnittchenbuffet" ausgetauscht. 

Wir möchten uns bei den zahlreichen Gästen sowie Herrn Dr. Michels bedanken! Der Abend war ein voller Erfolg und wir wollen uns auch in Zukunft darum bemühen, das Bewusstsein für historische Bauten im Delbrücker Land zu stärken und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

Aus Liebe zum Bauen, ihr Team von Gröne Architektur.